12.09.2014 – 05.10.2014 – Einmal Toskana und zurück…..

Drei Dinge standen fest:
1. Wir wollten nach Igea Marina, weil Bekannte dort ihre goldene Hochzeit “gefeiert” haben,
2. Wir wollten auf jeden Fall in die Toskana,
3. Wir müssen am 06.10.2014 wieder zur Arbeit.
Alles Andere hat sich so ergeben und war nicht geplant. Vielleicht deshalb war es ein schöner Urlaub. Wir haben sehr viel gesehen und einiges wo wir bestimmt noch einmal hinfahren werden. Wir haben uns einfach treiben lasen…

Glurns-1
Glurn im Vinschgau

Auch die Anreise gestaltete sich diesmal etwas anders als sonst. Wir sind bereits am Freitag gegen 17:00 Uhr gestartet. Ein Ziel hatten wir zunächst nicht. Wichtig war nur nicht schon um 19:00 Uhr wieder anzuhalten um dann zu übernachten. Wir sind bis nach Fulda gekommen. Es war schon fast 21:00 Uhr. Auf einem Parkplatz eines Supermarktes haben wir dann übernachtet, in der Hoffnung am nächsten Morgen frische Brötchen zu bekommen. Wir sind sehr früh aufgestanden um 07:00 Uhr öffnetet der Markt, aber Brötchen hatte der nicht.

Die Strecke ist uns ja nun schon von vielen Reisen nach Italien bekannt. Mit dem Vorsprung des gestrigen Tages kamen wir gut voran. Immer auf der A7 bleiben und dann wenn der „gelbeTunnel“ kommt sind wir schon ein gutes Stück weg von zu Haus. Mit dem neuen Wohnmobil ist es ein entspanntes Reisen. Langsam nähern wir uns den Alpen. Hinter der Rastanlage Allgäuer Tor kann man Berge sehen. Alles läuft gut, keine Staus und nur wenig zähfließender Verkehr. Autobahn bis Füssen dann gehts über die Grenze nach Österreich und über den Fernpass Richtung Italien. Wir wollen keine Mautstraßen befahren, weil wir doch eine GO-Box brauchen. Es geht ja auch ohne Maut und man sieht mehr von der Landschaft wenn man langsamer unterwegs ist.  Wir erreichen am späten Nachmittag Glurns im Vinschgau. Hier machen wir Rast für die Nacht.

Montebello 1
verträumtes Montebello

Das Wetter spielte mit und so hatten wir einige schöne Tage an der Adria. Natürlich mussten die Märkte in Bellaria und Igea Marina besucht werden, aber die “Beute” hielt sich diesmal in Grenzen. Wir müssen ja auch sparsam sein, weil das neue Womo so viel Geld gekostet hat. An der Rezeption fragten wir nach lohnenswerten Zielen in der Nähe. So wurden wir auf San Leo und Montebello aufmerksam gemacht. Zwei schöne Orte ein wenig Abseits. Etwas mehr im Landesinneren aber dennoch sehenswert. San Marino ist in Sichtweite. Auf dem Hügel gegenüber. Bei gutem Wetter hat man eine hervorragende Sicht. Der Parkplatz in Montebello ist für PKW ein wenig abschüssig. Für Busse ist er etwas weiter oben aber fast eben. Ein kleines Dorf, kein bis wenig Tourismus. Ein Restaurant lud zum Essen ein und wir genossen als einzige Gäste die volle Aufmerksamkeit des Besitzers. Keine deutsche Übersetzung auf der Speisekarte, da mussten wir schon richtig im Gedächtnis suchen. Hat aber alles geklappt. Vorspeise, Hauptgericht, Nachspeise und natürlich als Abschluss einen Espresso. Dann ging es weiter nach San Leo. Das Dorf thront oben auf einem Berg und ist nur von einer Seite aus zu erreichen. Der Wohnmobilstellplatz sollte oben im Dorf sein. Mittlerweile fanden aber Bauarbeiten statt und er war geschlossen. So mussten wir unterhalb auf einem großen Parkplatz übernachten. Die Sicht auf San Leo war grandios und entschädigte für alle Unannehmlichkeiten.

San Leo thront oben auf dem Berg. Am Tag schon schön, aber auch Nachts sehenswert……

San Leo bei Tag  San Leo bei Nacht

 Die Reise führte uns weiter Richtung Toskana nach Montepulciano und an die Küste.

 

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