30.04. – 25.05.2015 – La Villa (Stern) in den Dolomiten

Bad Reichenhall
Bad Reichenhall

Unseren Jahresurlaub haben wir mal wieder in zwei Teile geteilt. Den ersten „großen“ Urlaub fahren wir natürlich wieder gen Süden. Diesmal wollten wir aber eine andere Route nehmen. Start wie immer schon am Freitagabend, damit nicht gleich der erste Urlaubstag nur für’s Fahren drauf geht. Alles weniger hektisch und mit viel mehr Ruhe. Das war unsere Devise für diesen Urlaub. So war unser erster Halt in Bockenem auf einem Kostenlosen Stellplatz den wir mit 5 weiteren Wohnmobilen teilten. Am Samstag ging es dann weiter nach Wertheim. Dort übernachteten wir bei Expocamp. Natürlich auch dort kostenlos und Strom haben wir auch nicht gebraucht. Die Dritte Nacht verbrachten wir dann in Bad Reichenhall in dem Wohnmobilpark an der Rupertus Therme. Hier zahlten wir incl. Strom und Kurtaxe 13,50 Euro. Dann ging es weiter Richtung Dolomiten. Da unser Wohnmobil über 3,5 to Gewicht hat, nutzen wir in Österreich keine Mautpflichtigen Autobahnen und sind deshalb über die Felbertauernstraße gefahren. Gebühr hierfür 10,00 Euro. Achtung aufpassen! Unser Navi hatte uns den Weg über die Bad Gastein – Mallnitz, Eisenbahnverladung und Tunnel, zum Preis von 54,00 Euro angeboten. Zum Glück haben wir es dann doch noch gemerkt bevor wir vor der Bahnverladung standen.

La Villa
Stein / La Villa – Dolomiten

Unser Ziel war Stern in den Dolomiten. Hier wollten wir mal wieder so richtig wandern gehen. Am ersten Tag gingen wir einmal rund um den Ort. Das hört sich einfacher an als es ist. Die Wege sind zwar gut ausgeschildert, aber es gilt immer einige Höhenmeter zu überwinden. Als Anfang war es genau das Richtige. Der Stellplatz in Stern ist etwas am nördlichen Ortsrand gelegen. Unser Navi konnte uns aber trotz der richtigen Anschrift nicht sofort dort hin führen. Durch die gute Ausachilderung haben wir den Platz dennoch gefunden. Trotz Platz für ca. 50 Fahrzeuge waren nur 3 – 4 Fahrzeuge dort. Ein Platz der wohl meistens im Winter genutzt wird. Warum eigentlich? Vom Inhaber des Stellplatzes erhielten wir den Vorschlag doch mal zur Heiligen Kreuz Kirche zu wandern. Es sei nicht schwer und auf den Schildern war zu lesen, dass der Weg etwa zwei Stunden dauern sollte.  Nun sollte man wissen, dass es in den Bergen so ist wie mit dem Radfahren. Bei Radfahren kommt der Wind immer von vorne, egal in welche Richtung man fährt. In den Bergen geht es immer nach oben. Immer! Der Weg führte uns 700 Höhenmeter nach oben! Für ungeübte wie wir eine Tortur. Aber wir haben es geschafft.

Hl. Kreuz Kirche
Geschafft! Wir sind angekommen!

Die nächste Station war, mal wieder, Malcesiene am Gardasee. Beim Via Navene Vecchia 141 Loc. Campagnola I-37018 Malcesine VR,  vor dem Platz sind wir ja fast schon Stamgäste. Dort blieben wir zwei Nächte um dann weiter Richtung Adria zu fahren.

In Comacchio machten wir für zwei weitere Nächte Halt. Auch wenn wir schon einmal hier waren, wenn es und gefällt dann fahren wir eben auch ein zweites oder drittes mal an so einen Ort.

Dann entschlossen wir uns nach Ravenna zu fahren. Wir hatten schon viel von der Stadt gehört. Manche hatten sogar von ihr geschwärmt. Leider war an diesem Tag das 19. Treffen der Italienischen Seeleute. Eine Parade führte durch die Stadt und es waren 25.000 Menschen auf den Beinen. Einige Straßen waren wegen der Parade nicht passierbar und es herrschte ein großes Gedränge in der Stadt. Wir entschieden uns nicht in der Stadt zu bleiben und statt dessen weiter nach Cesenatico zu fahren um dort zu übernachten. Danach fuhren wir nach Igea Marina und blieben dort für die nächsten 6 Tage. Das Wetter spielte einigermaßen mit nur das Wasser war noch zu kalt zum Baden.

Comacchio
Comacchio

Am 17.05. machten wir uns dann auf die Rückreise. Es sollte nicht stressig werden deshalb sind wir schon so früh aufgebrochen.
Einen ersten Zwischenstopp wollten wir in Rovereto machen. Sonst sind wir immer an dieser Stadt vorbeigefahren. So kurz vor unserem Ziel (meistens der Gardasee) hatten wir keinen Grund hier einmal anzuhalten. Es sollte einen Stellpatz, kostenlos, am Stadion geben. Den Platz hatten wir dann auch gefunden, aber so richtig vertrauenserweckend schien der uns dann doch nicht. Da auch eine Ver- und Entsorgungsstation dort sein sollte begab ich mich auf die Suche. Und – habe den neuen Stellplatz nur wenige Meter entfernt gefunden. Unsere Stellplatzführer hatten den noch gar nicht drin und wir lernen daraus auch mal öfters die Stellplatzführer zu aktualisieren. Ein Blick in die App von ProMobil hätte aber auch geholfen.  Hier sind die Plätze fast immer auf dem neuesten Stand. man könnte jetzt auch zu dem Schluss kommen, dass man einen Bordatlas gar nicht braucht oder….. aber ich glaube dass eine Planung mit den herkömmlichen Mitteln doch immer noch die Beste Vorbereitung ist.

Rovereto
Rahaus in Rovereto

   Der kleine, aber feine Platz war mit allem was das Womo-Fahrer-Herz begehrt ausgestattet und war auch noch Video überwacht und mit einer Schranke gesichert. Hier werden wir sicherlich noch einmal einen Stopp machen.
Über Bozen, Meran und den Reschenpass ging es dann nach Füssen. Es war Montag und wir brauchten eine neue Flasche Gas. Hier trafen wir mal wieder einen „alten“ Hobby 600. Schöne Grüße nach Lübeck – wir haben uns sehr gefreut. Da das Wetter mal wieder nicht so gut war entschlossen wir uns nach Waldshut an den Rhein zu fahren. Das Wetter ist meistens besser wie im übrigen Deutschland. Hier hatte ein neuer Platz eröffnet. Auch hier, ähnlich wie in Rovereto waren wir positiv Überrascht. Zwei Nächte blieben wir bevor wir weiter nach Freiburg/Breisgau gefahren sind. Auch dieser Platz war gut gelegen.Die Entfernung zur Innenstadt war auch zu Fuß zu meistern. Der Platz war aber ein wenig abenteuerlich. Sowohl die Einteilung als auch die Ausstattung waren „Verbesserungswürdig“. Die Entsorgung sollte schnellsten auf einen ordentlichen Stand gebracht werden. Schade eigentlich, denn der Platz ist sonst ganz schön. Auch hier blieben wir zwei Nächte. Diese Zeit sollte man sich mindestens nehmen um genügend Zeit zu haben sich das gewünschte anzuschauen.

Freiburg, Herz  Jesu Kirche
Freiburg, Herz Jesu Kirche

   Im Fernsehen hatten wir vor einigen Tagen einen Bericht über Idstein gesehen. Da das natürlich auf unserer Route nach Hause lag entschlossen wir uns auch dort noch einmal Halt zu machen. Das was man im Fernsehen zu sehen bekam war nur ein kleiner Teil des Ortes. Wenn auch der schönste. Natürlich wurden sie Sehenswürdigkeiten dort präsentiert und hervorgehoben. Gelohnt hat es sich trotzdem.
Auch hier wie schon des Öfteren während dieses Urlaubs war der Platz gut gelegen. Die Ausstattung in Ordnung und auch die Entfernung zum Zentrum der Stadt gut zu Fuß zu erreichen. So hatten wir am 25.05. nur noch ca. 470 km bis nach Hause. Das war leicht zu schaffen ohne Stau und ohne Stress. Außerdem sind es nur noch 16 Wochen bis wir wieder auf „große Fahrt“ gehen können.
Wir haben mal wieder schöne Wochen im Wohnmobil erlebt. Viel gesehen, viele Eindrücke gesammelt und trotzdem freruen wir uns auf zu Hause. Mal wieder die Familie sehen und schauen ob „Hermann“ unser Rasenroboter seine Arbeit geschafft hat. Einer muss ja den Garten (den Rasen)  zu Hause in Ordnung halten wenn wir auf Reisen sind.

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Statistik dieser Reise:
Reisedauer: 30.04.2015 – 25.05.2015 = 25 Übernachtungen
Entfernung: 3559 km
Kosten:
Übernachtung                               =  4 Nächte Kostenlos                                  =  252,35 Euro
Kurbeitrag                                     =
Strom:                                           = 6 x 2,50 Euro                                                =   15,00 Euro
Maut / Parken     Felber Taueern Straße                                                           =   10,00 Euro
Gesamt:                                                                                                                  =  277,35 Euro
Getankt: 297,08 ltr. – 372,23 Euro, Verbrauch im Durchschnitt 9,52 ltr.
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